Klemmer Versicherungsmakler Blog

Morgen ist es wieder soweit: Der 1. April steht an. Zeit also für die Spaßvögel unter uns, sich wieder etwas besonders Lustiges einfallen zu lassen.

Hand aufs Herz, so ziemlich jeder dürfte schon mal auf einen „lustigen“ Aprilscherz hereingefallen sein. Letztes Jahr gab sich Google beispielsweise besonders viel Mühe und spuckte auf der Seite com.google alles spiegelverkehrt aus. Google Maps erhielt ein Pacman Symbol, mit dem auf ein Pacman-Spielfeld umschalten konnte. Die Deutsche Botschaft in London vermeldete die Einführung von Doppeldecker-U-Bahnen. Und Kia vermeldete eine neue Technologie namens Smile-to-start, mit der sich der Motor angeblich per Lächeln starten lassen sollte.

Übrigens ist der erste Aprilscherz in Bayern auf das Jahr 1618 verbrieft. Woher der Brauch kommt, ist nur eine Vermutung. Uns gefällt am besten die Theorie, dass König Heinrich IV als erster „in den April geschickt“ wurde. Der König, jungen Mädchen äußerst zugetan, wurde zu einem Stelldichein geladen. Statt Romantik wartete auf ihn der gesamte Hofstaat und seine Ehefrau.

Sind Aprilscherze harmlos, so kann man darüber lachen. Leider artet mancher Unfug aus und zieht dann rechtliche Konsequenzen nach sich, wie z.B. Schilder vertauschen im Straßenverkehr, E-Mails schreiben im Namen der Personalabteilung, persönliche Verunglimpfungen oder Beleidigungen. Wer also morgen seine kindische Seite herauskramen möchte, sollte sich besser vorab fragen, ob er mit seiner Aktion jemandem weh tut. Auch Unternehmen sind gut beraten, ihre Kunden nicht zu sehr aufs Glatteis zu führen. Fake-Gewinnspiele und Fake-Gutscheine lassen meist beim Kunden nur Frust zurück.

Also immer schön an die Konsequenzen denken, nicht dass noch die hoffentlich vorhandene Rechtsschutzversicherung bemüht werden muss…

Tod des Ehegatten, ein nicht versicherter Grund in der Reiserücktrittsversicherung?
Plötzlicher Wintereinbruch
Karen Schumann

Karen Schumann

Gesellschafter-Geschäftsführerin