Klemmer Versicherungsmakler Blog
Blätterglatteis

Dass im Winter Zufahrten und Gehwege von Eis und Schnee befreit werden müssen, wissen die meisten Hauseigentümer bzw. Mieter. Unterschätzt wird in aller Regel aber die Herbstzeit:

Auch das Gehen auf nassem Laub kann zu einer Rutschpartie werden. Schnell bildet sich hier eine seifenartige Schicht, die zu einer Gefahr für Fußgänger werden kann. Es gilt also nicht nur im Winter: Der Gehweg muss gefahrlos betreten werden können.

Wer also muss kehren? Und wie oft? Und wie ist man im Ernstfall optimal versichert?

Klar ist, der Eigentümer des an den Gehweg angrenzenden Grundstückes steht zunächst immer in der Pflicht, da im Regelfall die Gemeinden die Kehr- und Räumpflicht der Gehwege auf diese übertragen haben. Die Eigentümer wiederum übertragen diese Pflicht häufig im Mietvertrag auf ihre Mieter. Aber auch dann trifft den Eigentümer eine Sorgfaltspflicht: Er muss nämlich kontrollieren, ob der Mieter auch seinen Verpflichtungen nachkommt.

Türmt sich also das Laub auf dem Gehweg, so muss dieses entfernt werden. Allerdings ist es nicht notwendig, auf dem Gehweg stets Gewähr bei Besen zu stehen: Ein Urteil des Landgerichts Coburg zeigt, dass Fußgänger auch selbst zur Vorsicht im Herbst angehalten sind. Der verantwortliche Hauseigentümer oder Mieter müsse nicht jeden Tag „nachkehren“ (vgl. Az: 14 O 742/07). Es kommt also wie so oft auf den Einzelfall an.

Im Fall der Fälle, also es verletzt sich ein Passant, da die Kehrpflicht vernachlässigt worden ist, schützt die richtige Versicherung und übernimmt die möglicherweise hohen Schadensersatzansprüche: Die Privathaftpflichtversicherung hilft Besitzern selbst genutzter Eigenheime, Eigentums- und Ferienwohnungen sowie Mietern; für Besitzer von Mehrfamilienhäusern oder von vermieteten Einfamilienhäusern tritt deren Haus- und Grundeigentümer-Haftpflichtversicherung ein.

Nicht vergessen!
Winterreifen
Daniela Gögler

Daniela Gögler

Gesellschafter-Geschäftsführerin