Klemmer Versicherungsmakler Blog
Gewitter

Nein, dies wird kein Beitrag über Radarfallen, sondern über Gewitter. Diese Tage scheppert es ja ordentlich. Kein Wunder bei den Temperaturen.

So froh man auch über die ein oder andere Abkühlung ist, man sollte sich vor Augen führen, dass Gewitter nicht nur ein etwas grusliges Naturschauspiel sind, sondern auch tatsächlich gefährlich werden können. Perfiderweise haben die meisten Menschen Angst vor dem Donner, wohingegen ein Blitzschlag eine Stromentladung von bis zu 100.000 Volt bedeuten kann. Welche Auswirkungen diese Naturgewalt auf Bäume, Häuser oder gar einen menschlichen Körper haben kann, mag man sich kaum vorstellen. Umso wichtiger ist es, bei Gewittern einige wichtige Verhaltensregeln zu beachten:

  • Berechnen Sie zuerst die Entfernung des Gewitters. Hierzu zählen Sie die Sekunden, die zwischen Blitz und Donner verstreichen und teilen Sie diese durch 3. Das Ergebnis ist die Entfernung in Kilometern. Bedeutet: Verstreichen zwischen Blitz und Donner exakt drei Sekunden, dann ist das Gewitter unmittelbar über Ihnen.
  • Sind Sie zu Hause, sollten Sie die Fenster schließen. Hat Ihr Haus einen Blitzableiter, dann sind Sie geschützt.
  • Hat Ihr Haus zusätzlich einen Überspannungsschutz installiert, dann müssen Sie auch keine Angst um Ihre Elektrogeräte haben. Ansonsten sollten diese ausgesteckt werden.
  • Ist dies nicht der Fall, sollten Sie einige Vorsichtsmaßnahmen befolgen. Gas-, Strom-, oder Telefonleitungen sollten Sie nicht benutzen. Außerdem sollte man mit dem Baden und Duschen warten, bis das Gewitter vorüber ist. Denn: Auch Wasserrohre leiten Blitzstrom weiter.
  • Halten Sie sich (leider noch) im Freien auf, sollten Sie nicht auf alte Bauernweisheiten vertrauen. Z.B. „Buchen sollst Du suchen, Eichen sollst Du weichen“, hilft leider gar nicht weiter. Denn Blitze schlagen in der Regel in den höchsten Punkt ein. Halten Sie daher zu Bäumen jeder Art mindestens 10 Meter Abstand.
  • Am sichersten sind Sie im Auto, dank des so genannten Faradayschen Käfigs.

Nach aktuellen Zahlen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft haben die deutschen Sachversicherer im vergangenen Jahr rund 340 Millionen Euro für Schäden durch Blitze und Überspannung gezahlt. Schäden am Gebäude selbst sind nämlich durch eine Wohngebäudeversicherung abgesichert, Schäden an der Einrichtung (je nach Anbieter auch die Möbel auf Terrasse und Garten) durch die Hausratversicherung. Überspannungsschäden sind durch eine Zusatzklausel zur Hausratversicherung abgedeckt.

Gerne beraten wir Sie, damit Ihr Hab und Gut umfassend abgesichert ist. Zum Kontakt

 

 

 

Alle drei Minuten
Alleinfahrer
Daniela Gögler

Daniela Gögler

Gesellschafter-Geschäftsführerin