Klemmer Versicherungsmakler Blog
Handy weg

Wer sein Handy während der Autofahrt ohne eine Freisprecheinrichtung nutzt, riskiert mehr als nur ein gehöriges Bußgeld. 60 Euro und ein Punkt in Flensburg werden fällig, falls man erwischt wird.

Noch teurer wird es, wenn wegen des Handys ein Unfall verursacht wird. Denn, wenn der Handygebrauch ursächlich für den Schaden ist, kann der Versicherer die Leistung in der Kasko-Versicherung die Regulierung für die Schäden am eigenen Fahrzeug verweigern.

Die Haftpflicht dagegen übernimmt auch in diesem Fall den Schaden des Unfallgegners, kann aber auch hier den Fahrer in Regress nehmen.

Autofahrer sollten auch aus diesem Grund während der Fahrt die Finger vom Handy lassen. Übrigens ist nicht nur Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung verboten, auch Uhrzeit ablesen oder das Navi am Handy bedienen, erfüllen den Tatbestand des § 23 Ia StVO. Es gibt eine einfache Regel: In Deutschland dürfen Sie das Handy im Auto keinen Millimeter anheben“, so die Aussage von Frank-Roland Hillmann, Fachanwalt für Verkehrsrecht. Damit sind Autofahrer jedenfalls auf der rechtlich sicheren Seite.

Zwar gibt es einige Ausnahmen, z.B. darf bei abgeschaltetem Motor telefoniert werden. Nach einem aktuellen Urteil gilt das unter anderem an der Ampel, wenn die Start-Stopp-Automatik aktiviert ist (OLG Hamm, Az. 1 RBs 1/14). Auch darf man das Handy an den Beifahrer weiterreichen, aber nur, wenn man nicht drauf guckt. Berücksichtigt man eine Statistik des Automobilclubs Europa (ACE), so steigt das Unfallrisiko bei Benutzen eines Handys während der Autofahrt um mehr als das 20-fache. Schon allein deshalb sollte man das Telefonat oder die SMS auf später verschieben.

Haben Sie Fragen zur richtigen Versicherung Ihres Autos? Gerne beraten wir Sie. Und falls Sie, statt am Steuer zu telefonieren, lieber persönlich bei uns vorbei kommen: Wir sind von 08.00 bis 17:00 Uhr persönlich für Sie da.

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Daniela Gögler

Daniela Gögler

Gesellschafter-Geschäftsführerin