Klemmer Versicherungsmakler Blog

„Da war doch gar keine Geschwindigkeitsbegrenzung“. Bei dieser Ausrede wird meist müde gegähnt. Allerdings gibt es durchaus Fälle, in denen dies tatsächlich zutrifft. So, z.B. erst kürzlich, als auf der A3 ein Geschwindigkeitsbegrenzungsschild falsch aufgestellt worden war. Dieses wurde nämlich zusammen mit einem Baustellenschild montiert. Damit galt die Geschwindigkeitsbegrenzung nur für den Bereich der Baustelle.

Eigentlich. Denn geblitzt wurde trotzdem, wenn Autofahrer schneller als 60 km/h fuhren, obwohl durch das falsche Schild eigentlich doch 80 km/h erlaubt waren. Man schätzt, dass rund 400.000 Autofahrer zu Unrecht geblitzt wurden. Die meisten davon haben brav bezahlt und haben wohl keine Chance ihr Geld wieder zu bekommen.

Warum ist das so? Bezahlt man ein Bußgeld, dann tritt die so genannte Rechtskraft ein. Das bedeutet, egal ob im Recht oder Unrecht, man kann erst einmal gegen den Bußgeldbescheid nichts tun. Es gibt lediglich die Möglichkeit, die Wiederaufnahme des Verfahrens zu beantragen. Darüber entscheidet dann die zuständige Behörde, in diesem Fall die Stadt Köln.

Ob diese die eingespielten 13 Millionen Euro an Bußgeldern wieder zurückzahlt? In diesem Fall ist es gut, wenn man sich auf eine Rechtsschutzversicherung verlassen kann. Wichtig ist, dass die Versicherung auch Verkehrsrechtsschutz beinhaltet. Dann werden die Anwalts- und Gerichtskosten übernommen. Und das Wichtigste: Man muss sich nicht selbst mit den Behörden herumärgern.

Gerne analysieren wir Ihren aktuellen Versicherungsbedarf und erstellen Ihnen einen passenden Versicherungsvorschlag. Unser Service ist dabei für Sie kostenfrei.

 

 

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Daniela Gögler

Daniela Gögler

Gesellschafter-Geschäftsführerin