Klemmer Versicherungsmakler Blog
Selfie, Unfallversicherung

Im Jahr 2015 starben mindestens 15 Menschen, da sie an gefährlichen Stellen versuchten, ein möglichst spektakuläres Selbstporträt von sich zu schießen. Zum Vergleich: Das sind doppelt so viele Tote, als durch Haifische verursacht wurden. Vor Haifischen hat aber so ziemlich jeder Angst, wohingegen bei Selfies bei manchen Menschen der gesunde Menschenverstand auszusetzen scheint.

Hauptsache spektakulär. Schnell auf die Bahngleise geklettert und ein Foto von sich und dem von hinten herannahenden Zug geschossen. Oder sich mit der Hand am Auslöser einer Handgranate fotografieren. Um das Ende dieser Selfies vorwegzunehmen: Es ging nicht gut aus.

Zahlreiche, teils schwere Verletzungen haben mittlerweile dazu geführt, dass einige Vergnügungsparks, wie z.B. der Europapark Rust ein Selfiestick-Verbot eingeführt haben. In den Achterbahnen wurde der Selfie-Wahn dann doch zu gefährlich.

Allerdings: Wer dieses Verbot missachtet oder sich an gefährlichen Stellen selbst gefährdet, kann immer noch auf den Schutz der privaten Unfallversicherung zählen. Dies teilte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft mit. Dies soll jetzt kein Freibrief für unverantwortliches Verhalten sein, zeigt aber die Qualität dieser so wichtigen Versicherung. Denn diese leistet (verständlicherweise) nur nicht, wenn der Schaden vorsätzlich herbeigeführt wurde oder eine Straftat zugrunde liegt.

Gerne beraten wir Sie zu diesem Thema, auch, wenn Sie, wie wir hoffen, keine riskanten Selfies schießen: Eine private Unfallversicherung fängt Sie in allen Lebenssituationen auf. Denn die gesetzliche Unfallversicherung sichert nur Schäden ab, die Sie bei der Ausübung Ihrer beruflichen Tätigkeit erleiden. Zum Kontakt unseres Experten…

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Daniela Gögler

Daniela Gögler

Gesellschafter-Geschäftsführerin