Klemmer Versicherungsmakler Blog
Tankstopp Versicherungsschutz

Die gesetzliche Unfallversicherung schützt Arbeitnehmer vor arbeitsbedingten Gefahren, Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten. Damit deckt sie diejenigen Unfälle ab, die in Zusammenhang mit der versicherten Tätigkeit stehen und nicht dem allgemeinen Lebensrisiko zuzurechnen sind.

Naturgemäß entstehen hier immer wieder Streitfälle, die allesamt unterstreichen, wie wichtig eine zusätzliche Absicherung durch eine private Unfallversicherung ist. Denn wie die verschiedenen Urteile zeigen: Schon kleinste Abweichungen, z.B. beim Arbeitsweg, lassen den Versicherungsschutz der gesetzlichen Unfallversicherung erlöschen.

Wer kennt das nicht? Morgens auf dem Weg zur Arbeit leuchtet einem die Tankanzeige rot entgegen. Wer nun auch nur einen kleinen Umweg zur Tankstelle macht oder auch nur abbiegt, verliert seinen gesetzlichen Unfallschutz. So in folgendem Fall: Eine Frau musste auf dem Weg zur Arbeit dringend tanken. Dabei stolperte sie und brach sich den Oberarm. Ihrer Argumentation, sie sei vom leeren Tank überrascht worden, vermochte das Gericht nicht zu folgen.

Denn nur, wenn die Notwendigkeit zu tanken, unvorhergesehen und überraschend eintritt, so die höchstrichterliche Rechtsprechung, muss die gesetzliche Unfallversicherung für die eventuellen Folgen eines Unfalles einstehen. Das wäre zum Beispiel der Fall, wenn aufgrund eines Staus ein Umweg gefahren werden müsste, für den das Benzin nicht mehr ausreichen würde. Ansonsten ist der Tankvorgang der privaten Lebensführung zuzurechnen, Unfälle mit bleibenden Schäden sind damit nur durch eine hoffentlich vorhandene private Unfallversicherung abgedeckt.

Gerne beraten wir Sie hierzu. Unsere Spezialisten stehen unter der Nummer 08041 7606-100 für Ihre Fragen zur Verfügung.

 

Wenn Makler helfen
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Karen Schumann

Karen Schumann

Gesellschafter-Geschäftsführerin