Klemmer Versicherungsmakler Blog

Oder auch Schmarrn. Anders kann man diesen Artikel, der vor kurzem in der Berliner Morgenpost erschienen ist, nicht bezeichnen. Oder noch anders ausgedrückt: An diesem Artikel zeigt sich deutlich, was ein Versicherungsmakler leistet und was ein Redakteur nicht leisten kann.

Der Fairness halber muss man allerdings anmerken, dass dieser Artikel tatsächlich einer der am schlechtesten recherchierten Beiträge war, die uns jemals unter gekommen sind.

Aber der Reihe nach. Der Artikel listet Versicherungen auf, die sich Verbraucher sparen können. Dabei sind dem Redakteur einige Fehler unterlaufen.

Fehler Nr. 1: Der Artikel pauschalisiert.

Sicherlich macht nicht jede Versicherung Sinn, zumindest für bestimmte Personen. Über einen Kamm scheren lassen sich Versicherungssachverhalte aber in den seltensten Fällen. Hier zählt der Einzelfall und genau diese individuelle Beratung leistet nur ein Versicherungsmakler.

Fehler Nr. 2: Die Hausratversicherung zahlt für Beschädigung oder Verlust des Reisegepäcks, daher ist eine eigene Versicherung unnötig.

Das ist definitiv falsch. Über Sinn und Unsinn einer Reisegepäckversicherung mag man streiten. Eine Hausratversicherung springt für Beschädigungen oder Verlust aber nur dann ein, wenn die Police eine so genannte Außenversicherung beinhaltet. Durch diese Außenversicherung ist auch Hausrat versichert, der vorübergehend aus der Wohnung mitgenommen wurde. Das heißt: Der Laptop, der MP3-Player oder die teure Sportjacke sind auch während des dreiwöchigen Urlaubs im Hotelzimmer oder der Ferienwohnung geschützt, nicht allerdings unterwegs oder im Auto. Warum eine Reisegepäckversicherung in manchen Fällen sinnvoll sein kann, lesen Sie hier

Fehler Nr. 3: Die Hausratversicherung zahlt für Schäden oder Verlust des Handys.

Ha! Schön wärs. Die Hausratversicherung zahlt nämlich nur in den versicherten Fällen, also z.B. bei einem Wohnungseinbruchsdiebstahl oder einem Leitungswasserschaden. Die meisten Handyschäden dürften aber selbst verschuldet sein und genau diese Fälle deckt eine Hausratversicherung nicht ab. Für welche Handys sich eine Handyversicherung lohnen kann, lesen Sie hier

Fehler Nr. 4: Eine Elementarschadenversicherung ist völlig unnötig.

Nein, dieser Zusatz deckt nicht nur Schäden ab, die durch Lawinen, Erdrutsche oder Vulkanausbrüche verursacht werden. Vielmehr werden auch durch Starkregen oder Schneedruck ausgelöste Schäden mit umfasst. Und gerade diese Naturereignisse kommen in der jüngsten Vergangenheit häufig vor. Hinzu kommt, gerade Wasser verursacht häufig immense Schäden. In solchen Fällen ist man also besser versichert, vor allem weil die Elementarschadenversicherung als Zusatzerweiterung zu Wohngebäude- oder Hausratversicherung mit relativ günstigen Prämien zu Buche schlägt.

Und last but not least: Versicherungsmakler raten nur zu den Versicherungen mit den höchsten Provisionen.

Eigentlich möchten wir diese letzte Unterstellung nicht kommentieren. Nur soviel: Derjenige Versicherungsmakler, der so agiert, wird nicht lange einen großen Kundenstamm betreuen. Denn derartiges Agieren bringt keine zufriedenen Kunden.

In diesem Sinne: Wir freuen uns über unseren stetig wachsenden Kundenstamm. Als Versicherungsmakler vertreten wir die Interessen unserer Kunden und beraten diese individuell. Denn wie man an diesem Artikel schön sieht, googeln reicht einfach nicht aus.

Fiktive Abrechnung
Wohin mit dem Baum?
Karen Schumann

Karen Schumann

Gesellschafter-Geschäftsführerin