Klemmer Versicherungsmakler Blog

Weihnachten ist vorbei. Spätestens seit Heilig Drei König fliegen in Deutschland die Christbäume aus den Wohnzimmern. Nur, wohin damit?

Zuerst muss der alte Baum abgeschmückt werden. Dann können die Bäume an alle Wertstoffhöfe im Landkreis Bad-Tölz/Wolfratshausen gebracht werden. Kleinere und zersägte Bäume dürfen auch in die Biotonne. Hier bitte darauf achten, dass der Baum bei der Leerung herausrutschen kann, also vorzugsweise mit der Spitze nach unten in die Tonne.

Und bitte, wird der Baum zur Deponie transportiert: Achten Sie auf ausreichende Sicherung. Wie ein Crashtest des ADAC zeigt, reicht eine einfache Sicherung mit einem Expander auf dem Autodach nicht aus. Der Baum kann dann, im Falle einer Vollbremsung, im schlimmsten Fall zu einem tödlichen Geschoss werden.

 

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Im Falle nicht ordnungsgemäß gesicherter Ladung geht die Rechtsprechung im Regelfall von grober Fahrlässigkeit aus. Bedeutet dann im Klartext für Versicherungsnehmer: Die Versicherung (Haftpflicht und Kasko) wird höchstwahrscheinlich die Regulierung des Schadens ablehnen. Dieses finanzielle Risiko sollten Sie daher nicht eingehen. Zurren Sie also den Baum gut fest. Dabei muss auch eine Schlinge um das abgesägte Ende des Stammes gelegt werden, die nach vorne zeigt. So wird verhindert, dass der Fahrtwind Äste abreißt. Natürlich dürfen auch keine Tannenzweige vor der Windschutzscheibe hängen, damit der Fahrer freie Sicht hat. Ragt der Baum mehr als einen Meter über das Heck des Autos hinaus, muss er tagsüber mit einer roten Fahne und in der Dunkelheit mit einer Lampe gekennzeichnet werden. Ist die Ladung nicht ordnungsgemäß gesichert, drohen außerdem 60 Euro Bußgeld und ein Punkt.

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Autofahren und Fasching
Daniela Gögler

Daniela Gögler

Gesellschafter-Geschäftsführerin